GSB 7.1 Standardlösung

Curriculum

Das Curriculum für die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Rehabilitationswesen folgt den mit der Bundesärztekammer abgestimmten Kursbüchern (Curricula). Mit der neuen (Muster-)Weiterbildungsordnung 2003, die mittlerweile von fast allen Ärztekammern in Landesrecht übernommen wurde, ist eine Überarbeitung und Aktualisierung der Curricula erforderlich geworden. Diese wurden am 28.04.2006 vom Vorstand der Bundesärztekammer beschlossen. Ab September 2006 werden daher der Kursplanung der AfSB die neuen Kursbücher Sozialmedizin und Rehabilitationswesen zugrunde liegen. Die Themen der Kurswochen werden dadurch geringe Änderungen erhalten, die in der Tabelle dargestellt sind.

Übereinstimmungen zwischen beiden Gebieten machen eine Kombination der Grundkurse möglich, sie werden also gemeinsam durchgeführt. Erst im Anschluss daran erfolgt im Rahmen der Aufbaukurse eine getrennte Weiterbildung für die Sozialmedizin bzw. das Rehabilitationswesen.

Das Curriculum umfasst folgende Themenschwerpunkte

Grundkurs für Sozialmedizin und Rehabilitationswesen
Kurswoche
A
Grundlagen der Sozialmedizin, Grundlagen der Gesundheitsversorgung
Kurswoche
B
Systeme der sozialen Sicherung
Kurswoche
C
Grundlagen und Grundsätze der Rehabilitation, Gesundheitsförderung und Prävention
Kurswoche
D
Leistungsarten, -formen und Zugang zur Rehabilitation
Aufbaukurs für Sozialmedizin
Kurswoche
E
Arbeitsmedizinische Grundbegriffe
Kurswoche
F
Grundlagen der Begutachtung, Rechtsfragen
Kurswoche
G
Spezielle sozialmedizinische Begutachtung
Kurswoche
H
Leistungsdiagnostik und Beurteilungskriterien bei ausgewählten Krankheitsgruppen
Ausbaukurs für Rehabilitationswesen
Kurswoche
E
Schulisch-pädagogische, berufliche und soziale Rehabilitation, Wiedereingliederung
Kurswoche
F
Medizinische Rehabilitation und indikationsspezifischer Rehabilitationsbedarf
Kurswoche
G
Koordination von Rehabilitationsmaßnahmen, multiprofessionellen Rehabilitationsteams
und interdisziplinärer Zusammenarbeit
Kurswoche
H
Technische Hilfen und Hilfsmittel, personen- und umweltbezogene Kontextfaktoren,
Rechtsfragen, ethische Aspekte